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Angebotsvorlage erstellen: So erstellen Sie eine Angebotsvorlage für Word, die wirklich hilft!

Angebotsvorlage erstellen: So erstellen Sie eine Angebotsvorlage für Word, die wirklich hilft! In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Du eine Angebotsvorlage erstellen, die Sie erfolgreicher und effizienter beim Angebote schreiben macht. Egal ob als Kleinunternehmer oder gestandener Bid Manager. 


Sehr häufig sehe ich Angebote, die einfach eine schlechte Qualität aufweisen. In der Regel bestehen sie aus einem dreizeiligen Anschreiben, einer Tabelle mit Preisvorschlägen und einem Gesamtpreis. Solche Angebote besitzen keine Verkaufskraft, denn der Kunde ist dann lediglich dazu in der Lage, seine Wahl über den Preis zu treffen. Hier wird er sich im Zweifel für den günstigsten Preis entscheiden. Das ist besonders dann bedauerlich, wenn Sie höherpreisige Dienstleistungen oder Produkte verkaufen, die über eindeutige Wettbewerbsdifferenzierungsmerkmale verfügen.

 

Im Marketing beherrschen viele Unternehmen die hier fehlende, eher werbliche Außendarstellung schon sehr gut, der Unterschied zum Angebot besteht nur darin, dass es hier wichtig ist, eine 1:1-Kommunikation zwischen dem Kunden und Ihnen zu schaffen.

 

Um „das Rad nicht immer wieder neu erfinden“ zu müssen und schnellstmöglich beste Qualität zu erlangen, gibt Ihnen dieser Blogartikel fünf Ratschläge für gute Angebotsvorlagen in Word. 


1. Angebotsstruktur festlegen

Um eine immer wieder funktionierende Angebotsvorlage zu erstellen, sollte zunächst eine grobe Struktur anlegen. Diese sollte die folgenden Punkte unbedingt beinhalten:

 

1. Deckblatt mit Titel

Das Deckblatt sollte nicht „Angebot“ heißen, sondern bereits über einen Titel verfügen, der den Kundennutzen impliziert – wie profitiert der Kunde davon, wenn er Sie beauftragt?

 

2. Eigentlicher Inhalt

Zunächst sollte noch einmal auf ein bis zwei Seiten zusammengefasst werden, warum der Kunde genau bei Ihnen seine Dienstleistung oder sein Produkt kaufen soll und nicht bei der Konkurrenz. Darüber hinaus sollte in diesem "Summary" erkenntlich sein, wie hoch der Preis ist, wo der Nutzen liegt, wie das Verständnis der Gesamtsituation ist und warum Sie den Kunden beim Erreichen seiner Ziele unterstützen können.

 

Je nach Komplexität und Größe des Angebots, folgen eine Einleitung und ein Inhaltsverzeichnis. Darauf folgt der Leistungsgegenstand. Dieser beinhaltet aber nicht nur, was in der aktuellen Situation Ihre konkrete Aufgabe ist, sondern das „Gesamtpaket“ – Ihren Service, Ihre Kultur, Vereinfachungen in der Zusammenarbeit, die Interaktion im Vorfeld zwischen Ihnen und dem Kunden – all das, was zunächst eigentlich gar kein konkreter Leistungsbaustein ist, aber für den Kunden entscheidungsrelevant sein kann. Häufig findet sich dieser Ansatz schon in Marketingbroschüren, hier sind Sie jedoch gefragt, diese Ansätze auf das konkrete Angebote zu übertragen und all das zu streichen, was für den Kunden nicht relevant ist.

 

3. Preise und 4. Konditionen

Hier sollte es sich um die entscheidungsrelevanten Konditionen handeln. Dokumente wie die AGB können Sie als Anhang hinzufügen oder alternativ verlinken.

Der Käufer möchte an dieser Stelle die Transparenz bekommen, ob das Angebot inhaltlich vollständig ist oder es „einen Haken“ gibt.

Zudem sollten Fragen zu Nutzungsrechten, Referenznennungen, Zahlungsfristen und Preiskonditionen an dieser Stelle beantwortet werden.

 

5. Anhang

Dieser sollte (bei Neukunden) die ausführliche Unternehmensbeschreibung enthalten. 

 

Übrigens: Wenn Sie lieber das passende Video zu diesem Blogbeitrag sehen möchten: Über diesen Link gelangen Sie zum entsprechenden Video im QBC-YouTube-Kanal: 


2. Textbausteine in Angeboten sinnvoll verwenden

Wenn Sie bereits über bestimmte Textbausteine verfügen, können Sie an dieser Stelle versuchen, diese auf die Vorlage zu übertragen. Das sollte in einer schönen, kundenorientieren und überzeugenden Sprache geschehen.

 

Hier liegt allerdings auch ein klassisches Problem: Bausteine sind immer generisch – das bedeutet, dass sie niemals direkt auf einen einzelnen Kunden bezogen sind. Die Folge: Der Verlust von Kundenfokus und im schlimmsten Falle Glaubwürdigkeit - nämlich dann, wenn das was im Angebot steht nicht mit dem zusammenpasst, was vorher besprochen wurde. 

 

Um später trotzdem individuell passende Angebote versenden zu können, müssen Sie den Spagat zwischen Textbausteinen und Story-Elementen meistern. Dafür bauen Sie in die Struktur Platzhalter ein, die ich Ihnen in Tipp 3 erläutere.


3. Platzhalter und Hinweise verwenden

Zu jedem Baustein gehört ein Story-Platzhalter. Innerhalb dieses Platzhalters sollten Sie bereits Formulierungshilfen platzieren, gewissermaßen Redaktionshinweise, die einen Rahmen bieten, der Sie immer wieder zu individuellen Ergebnissen führt. Ihr „Framework“ für den Angebotserfolg sozusagen. Was sind die typischen Vorteile bestimmter Bausteine? Welche treffen wann zu? Geben Sie Ihren Vertriebsmitarbeitern Hilfe zur Selbsthilfe.


4. Formatvorlagen für typische Elemente im Angebot definieren

Für Zwischenüberschriften und generelle Überschriften, Zitate, Grafiken und dazugehörige Untertitel oder Tabellen sollten Sie Formatvorlagen definieren. Dies sorgt dafür, dass Ihre Angebote trotz inhaltlichen Abwechslungsreichtums visuell immer ähnlich aussehen – das schafft wiederum Konsistenz, Professionalität und eine Vertrauensbasis zum Kunden. 


5. Beweisen Sie Ihre Leistungsfähigkeit

Möglicherweise hat Kunde an dieser Stelle des Angebots den Mehrwert verstanden. Aber warum kann er Ihnen glauben, dass das Versprochene auch eintritt?

 

An dieser Stelle brauchen Sie Beweise Ihrer Leistungsfähigkeit. Diese lässt sich durch Zertifikate, Gütesiegel, Auszeichnungen von Wettbewerben, Referenzen vergleichbarer Kunden oder auch Zitate belegen. Um diese nicht erst suchen zu müssen, sollten Sie die Leistungsbeweise bereits im Vorhinein für typische Fälle vorbereitet haben. So können Sie feststellen, welche Bausteine und Referenzen sich für die Story, die Sie dem Kunden präsentieren wollen, eignen. 

Wenn Sie diese Tipps hilfreich fanden und künftig mehr Angebote gewinnen wollen, klicken Sie auf den Button und tragen Sie sich für eine kostenloses Erstgespräch in meinen Kalender ein. 

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