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Öffentliche Auftraggeber suchen nach Bietern

Öffentliche Auftraggeber suchen nach Bietern

Durch die gute Auftragslage vieler Unternehmen fällt es der öffentlichen Hand derzeit vielfach schwer, in Vergabeverfahren eine ausreichende Anzahl von Angeboten zu erhalten, um eine wirklich attraktive Lösung oder einen attraktiven Preis bezuschlagen zu können. Für Unternehmen, die den öffentlichen Bereich vertrieblich für sich aufbauen möchten, ist diese Situation Gold wert. Denn für spätere Ausschreibungen wichtige Projektreferenzen sind derzeit deutlich leichter zu bekommen als zu Zeiten ‚üblichen‘ Wettbewerbs.


Die öffentliche Hand steht derzeit immer wieder vor der Herausforderung, nicht genügend Bieter zu finden, um in Vergabeverfahren die attraktivsten und besten Lösungen am Markt angeboten zu bekommen. Gegenüber vergangenen Jahren beteiligen sich in vielen Bereichen deutlich weniger Firmen an Ausschreibungen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sehen aufgrund der guten Auftragslage derzeit oft keinen Grund, sich an den als kompliziert wahrgenommenen Vergabeverfahren zu beteiligen.

Wer jedoch den öffentlichen Bereich langfristig für sich aufbauen und sich dort als anerkannter Bieter etablieren möchte, für den ist die jetzige Situation Gold wert. Denn im Rahmen der Eignungsprüfung verlangen öffentliche Auftraggeber fast immer bereits vorhandene Projektreferenzen aus dem öffentlichen Umfeld. Und diese sind in der jetzigen Situation deutlich leichter zu bekommen als zu Zeiten ‚üblichen‘ Wettbewerbs.

Wer sich heute um öffentliche Aufträge bemüht, ist morgen klar im Vorteil

Um erfolgreich an zukünftigen Vergabeverfahren teilzunehmen, sollten interessierte Unternehmen daher auch in Zeiten hoher Auslastung regelmäßig die einschlägigen Portale nach passenden Ausschreibungen durchsuchen. Sie sollten bereits jetzt gezielt die Bereiche, in denen sie öffentlichen Auftraggebern in Zukunft verstärkt zur Verfügung stehen wollen, in belegbarer Form auf- und ausbauen. Durch die bewusste Auswahl passender Projekte können die Unternehmen – entsprechenden Erfolg im Vergabeverfahren vorausgesetzt – dafür sorgen, dass ihre durch Referenzen belegbaren Projekterfahrungen umfangreicher und differenzierter werden. So können die Firmen zukünftig möglicherweise auch für größere Ausschreibungen die relevante Erfahrung nachweisen.

Zudem sollten Firmen beachten, dass für öffentliche Vergaben regelmäßig Referenzen benötigt werden, die nicht älter als drei Jahre sind. Auch aus Gründen der Aktualität nachgewiesener Projekterfahrung ist es also sinnvoll, die derzeitige Flaute auf dem Bewerbermarkt um öffentliche Projekte für sich zu nutzen.

Kurz gesagt: Sollte sich der Wind wieder drehen, die Wirtschaft lahmen und die Aufträge der öffentlichen Hand wieder umkämpfter sein, dann haben diejenigen Bieter einen klaren Vorteil, die sich schon jetzt um eine gute Referenzbasis bemühen.

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